Viel Zeit ist vergangen.
Wenn ihr diesen Eintrag hier lest, habt ihr Eerievale noch nicht vergessen. Oder euch gerade daran erinnert. Wie dem auch sei: Es ist schön, dass ihr hier seid.
Es gibt einiges zu erzählen, also macht es euch bequem und lasst uns anfangen.
Es war einmal ein Projekt namens Eerievale. Ins Leben gerufen von einem Jungen mit großer Begeisterung für Adventure Spiele und Horror. Als die erste Idee entstand hätte er nie gedacht, dass mehrere lange Geschichten, sogar Romane und ein Game Projekt, über viele Jahre hinweg daraus erwachsen würden…
Okay, lasst mich hier eine Pause einlegen.
Ich muss sagen, es wundert und freut mich in gleichem Maße, dass ihr noch immer da seid und euch auch weiterhin für das Projekt interessiert. Dass ihr es unterstützt und daran glaubt.
Wie ihr sicher wisst, entstand Eerievale aus meinen beiden Leidenschaften, der Entwicklung von Spielen und dem Schreiben. Das Projekt hat sehr aktive Zeiten gesehen und für eine Weile schlummerte es auch vor sich hin.
Im Juni 2010, als diese Website und das Projekt wie ihr es heute seht ins Leben gerufen wurden, wollten das Team und ich eine neue Richtung einschlagen.
Ich begann Vollzeit an Eerievale zu arbeiten und steckte jedes bisschen Energie und meine Ersparnisse hinein damit es funktionierte. Doch das tat es leider nicht. Einen Traum zu verwirklichen läuft wohl nie so, wie man es plant.
Der Kern des Teams ging schließlich getrennte Wege um anderen Verpflichtungen nachzugehen. Es wurde ziemlich still um das Projekt.
Ich schlug eine neue Richtung in meinem Leben ein. Für zwei Jahre zog ich nach München, machte eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, um ein zweites Standbein zu haben und arbeitete als Web Entwickler. Arbeit und Schule ließen wenig Zeit für andere Projekte.
Mein größter Traum ist noch immer das Schreiben und die Entwicklung von Spielen. Jedoch sehe ich keinen anderen Weg, der Spaß macht und der die Mühe wert wäre, als in meiner Freizeit als unabhängiger Entwickler weiter zu machen.
Ohne finanziellen Rückhalt und als Vollzeitprojekt wurde der Druck zu groß mit dem Spiel erfolgreich sein zu müssen.
Auf der anderen Seite nahm der Lebensunterhalt zu viel Zeit in Anspruch, als dass ich meine eigenen Träume effektiv verfolgen und an eigenen Projekten arbeiten konnte.
2013 ist ein weiteres Jahr der Veränderung.
Wie ihr vielleicht wisst, ist Gavia wieder an Bord. Der Kern des Teams ist wiedervereint und wir haben spannende Projektideen, die wir in Zukunft angehen wollen. Gavia hat ein besonderes Händchen für cartoonige Charaktere und auch einige gute Ideen, um sie im einen oder anderen Projekt zu nutzen.
Kürzlich sind wir aus München weggezogen und suchen nun nach einem neuen Zuhause, in dem es uns gut geht und wo wir unsere Kreativität ausleben können.
Und während ich nach einem neuen Job suche gibt es da noch immer Eerievale.
Ich hatte es die ganze Zeit im Hinterkopf. Aber bevor wir uns aber wieder in die Entwicklung stürzen, ist es an der Zeit zu überdenken was wir bisher geschaffen haben:
* Eine große Welt voller Geschichten, die nur darauf warten erzählt zu werden.
* Viele Umgebungen und Charaktere, die visualisiert werden müssten.
* Leidenschaft für Adventure Spiele und unsere eigene Mischung aus Mystery, Fantasy und Horror.
* Viel unterschiedliches Material, frühes Artwork und den Entwurf des Romans.
* Einiges an Erfahrung, spielbare Demos, aber kein fertiges Adventure Spiel.
Unsere Motivation:
* Wir lieben es Spiele zu entwickeln. Wir wollen Eerievale auf jeden Fall fertigstellen.
* Wir möchten ein Adventure machen, das ihr gerne spielt.
* 2D Grafikstil, mit Point-and-Click Interface, Inventory und Dialogen.
Also, welchen Weg sollen wir nun einschlagen?
Wir haben den Eindruck, dass euch der vorgerenderte Stil aus der Ich-Perspektive (First Person) bisher am besten gefiel.
Als wir 2010 begannen an dem Spiel weiter zu arbeiten, stellten wir uns eine Ansicht aus der dritten Person (Third Person) vor. Jedoch haben wir dabei noch keinen Grafikstil gefunden, mit dem wir wirklich zufrieden sind.
Bisher haben wir eine große Demo mit First Person Perspektive und gut 400 Hintergründen. Es ist aber eben nur eine PC Technik Demo und längst kein fertiges Spiel. Das meiste müsste überarbeitet werden.
Wir haben außerdem eine Engine mit Third Person Perspektive, die in zwei weiteren Demo Projekten (HalMock Furball, Nerd Verne) zum Einsatz kam.
Wir haben also die Technik, auch wenn sie noch verfeinert werden müsste. Jetzt sind es die eigentlichen Spielinhalte, die am meisten Entwicklungszeit beanspruchen. Darum fragen wir euch, als Spieler, jetzt direkt:
Was würde euch am besten gefallen? First person oder third person?
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